2023: Wohlfahrt, Gemeinwohlorientierung, Commons vom 11.01.2023

2023: Wohlfahrt, Gemeinwohlorientierung, Commons

In den letzten Jahren hat sich im Nachhinein gezeigt, dass mich je ein bestimmtes Thema zentral Beschäftigt hat. In diesem Jahr zeichnet sich schon zu Beginn ab, dass es mich thematisch in zum Thema Gemeinwohl zieht. Diesen Ausgangspunkt der Reise möchte ich hier skizzieren.

1 Über das eigene Interesse hinaus

In meiner Wahrnehmung gibt es unzählige Initiativen, Projekte und ältere Strukturen, die versuchen eine Lücke zu füllen. Diese Lücke zeigt sich auf zwei Ebenen: Individuell wird sie erfahren als Wunsch nach einem höheren Ganzen, dem eigenen Arbeiten und Handeln einen Sinn zu geben, der einen mit Anderen verbindet. Die gängigen Erzählungen der arbeitsteiligen, individuellen, wettbewerbs- und leistungsorientierten, letztlich kapitalistischen Ordnung erfüllen meines Erachtens nicht alle Bedürfnisse der Menschen, auch wenn einige über Konsumversprechungen aufgefangen, umgelenkt oder betäubt werden können. Dazu kommt, das dem Sicherheitsversprechen des Wohlfahrtsstaates nicht mehr wie vor dreißig Jahren vertraut wird bzw. werden kann. Daher suchen oder schaffen Leute zunehmend Räume und Zusammenhänge, die ihnen Vertrautheit, einen höheren Sinn, persönliche Sicherheit und festere Beziehungen geben.

Diese Lücke zeigt sich auch auf höherer Ebene: Menschen sind weniger stark in soziale Netze einbezogen, Beziehungen sind weniger tragfähig. Fehlende Unterstützung wirkt sich aus auf einen stärkeren Bedarf an sozialen, wohlfahrtsstaatlichen Leistungen, von Kinderbetreuung, über Beratung und Krisenintervention bis zur Pflege. Mit Marx lässt sich dies als Effekt der Entfremdung durch kapitalistische Produktionsverhältnisse analysieren. Otto Scharmer postuliert eine Entfremdung des Menschen zu sich (Sinn), zur Welt bzw. Natur und zu seinen Mitmenschen.

Die Begründungen für die Arbeit können sehr unterschiedliche sein: christliche Nächstenliebe, Humanismus, Kritik am Kapitalismus und/oder bestehenden Ungleichheitsverhältnissen oder schlicht der Wunsch, sich mit einer aktuell als unbefriedigend empfundenen Situation nicht abfinden zu wollen.

2 Wie sieht das aus?

Ich bin vielen unterschiedlichen Antworten auf diesen Mangel begegne. Die Gemeinsamkeit aller Projekte und Strukturen ist, dass sie explizit eine Alternative zu einer gewinn- und marktorientierten Handlungslogik versprechen. Sie unterscheiden sich unter anderem darin, wie sie die notwendige finanzielle Sicherheit herstellen und wie sie sich zu der sie umgebenden Gesamtgesellschaft verhalten. Sehen sie sich als Alternative, als Lösungs- und Impulsgeberin, als manifeste Kritik, als notwendigen Teil? Ich plane viele Kontakte zu unterschiedlichen Zusammenhängen, die ich in diesem Jahr tiefen möchte. Folgende Fragen leiten mich dabei:

  • Was bewegt dich und euch zu eurer Arbeit, bezahlt oder unbezahlt?
  • Gibt es eine zugrundeliegende Kritik, ein Erklärungsmuster für die bestehenden Verhältnisse? Was ist euer Gegenentwurf, eure Vision?
  • Was ist Eure Antwort? Was wollt ihr erreichen und wie macht ihr das?

Aktuell sehe ich vier unterschiedliche Vorgehen, wobei die Darstellung etwas holzschnittartig daherkommt.

a Freie Wohlfahrtspflege und Verbände

Wohlfahrtsverbände sind neben der Vertretung ihrer Mitgliedsorganisationen und anders als von vielen Menschen wahrgenommen, in viele Entscheidungsprozesse der öffentlichen Verwaltung eingebunden. Historisch vertreten sie die sozial Schwachen in der Verwaltungen des Wohlfahrtsstaats. Sie sind damit einerseits Verband- und oft Trägerstruktur für verschiedene Einrichtungen entlang der Arbeitsbereiche der verschiedenen Sozialgesetzbücher. Darüber hinaus sind sie in unterschiedlichen Gremien der Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltungen eingebunden, um die Bedarfe und Erfahrungen aus der Praxis in die dortigen Entscheidungsfindungen einzuspeisen. Für diese Aufgaben bekommt die LIGA, die sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, eine finanzielle Unterstützung aus der öffentlichen Hand, um diesen Wettbewerbsnachteil gegenüber den Mitbewerbern auf dem Markt der Sozialdienstleistungen auszugleichen.

Strukturell entsprechen die Wohlfahrtsverbände den öffentlichen Verwaltungen: Sie haben auf allen Verwaltungsebenen, Kommunen, Land, Bund, ein entsprechendes Gegenstück ausgebildet, um diese Vertretungsarbeit bewerkstelligen zu können. Sie sind damit eng an die Verwaltung und an das Sozialgesetzbuch gekoppelt, was auch Parallelen in der Organisationskultur erklärt.

Andere öffentlich finanzierte Verbände zur Vertretung von sonst Unvertretenen, wie Stadt- oder Landesjugendring, zähle ich mit in diese Kategorie.

Die sechs Wohlfahrtsspitzenverbände begründen ihre Arbeit aus unterschiedlichen Werten heraus (christliche Nächstenliebe im Fall von Caritas und Diakonie, eine historische Nähe zu Arbeiterbewegung und nun zur SPD bei der AWO, Humanismus beim Paritätischen sowie der Bezug zur jüdischen Religion bei der ZWST). Der Auftrag ist jedoch gleich: Den deutschen Wohlfahrtsstaat in seiner spezifischen Ausprägung mit den Prinzipien von Subsidiarität und Gemeinwohlorientierung praktisch zu gestalten und gegenüber Politik und Verwaltung zu beeinflussen.

b Gemeinwohlorientierte Organisationen im sozialen Sektor

Es gibt eine Vielzahl von Organisationen deren Aufgaben in der allgemeinen Wohlfahrtspflege, wie Pflege oder Bildung besteht. Da sie, anders als profitorientierte Unternehmen, einem höheren Zweck dienen, unterliegen sie bestimmten steuerrechtlichen Vergünstigungen (Eine Übersicht über die verschiedenen Gesellschaftsformen von GbR, Verein, gGmbH, Genossenschaft und Stiftung finden sich hier).

Ich denke dabei an eine Vielzahl von Organisationen, die in den Bereichen des Sozialgesetzbuches arbeiten. Sie sind damit eng an die wohlfahrtsstaatlichen Finanzierungen gekoppelt. Daraus ergibt sich ein Auftragsdreieck zwischen Leistungsträger (der bezahlt), Leistungsnehmer ("Klienten") und Leistungserbringern.
(Inzwischen ist eine Vielzahl der Bereiche des SGBs nach marktwirtschaftlichen Prinzipien organisiert, was auch gewinnorientierte Dienstleister in die verschiedenen Bereiche der wohlfahrtsstaatlichen Versorgung gebracht hat. Die Entstehung von Einrichtungen der stationären Altenpflege als renditeträchtige Investitionsobjekte ist da der deutlichste Auswuchs.)

Da alle diese Tätigkeitsbereiche eng an die Regelungen des SGBs gebunden sind, sind auch diese Organisationen meistens mit einer gewissen Verwaltungslogik durchdrungen bzw. setzen Energie ein, um diese einigermaßen daraus fernzuhalten. Freie Schulen fallen zwar nicht ins SGB, sind dafür aber oft gute Beispiele.

c Gemeinwohlökonomie

Daneben gibt es inzwischen gemeinwohlorientierte Unternehmen, die von ihrem Tätigkeitsfeld eigentlich auch gewinnorientiert arbeiten könnten (weil sie bspw. Getränke herstellen und verkaufen), die erzielten Gewinne allerdings für einen anderen, "höheren" Zweck einsetzen. So unterstützt Viva con Agua mit dem Vertrieb von Wasser Brunnenprojekte, Quartiermeister mit Bier vor allem Kiez- und Nachbarschaftsprojekte.

Die Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland, als ein Verbund gemeinwohlorientierter Unternehmen beschreibt die als
*"ein innovatives, nachhaltiges Wirtschaftsmodell mit dem Ziel einer ethischen Wirtschaftskultur. Als Alternative zum gegenwärtigen Wirtschaftsverständnis baut sie auf den Werten Menschenwürde, ökologische Verantwortung, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung und Transparenz auf.

Hinter der Gemeinwohl-Ökonomie steht die Überzeugung, dass die drängenden Herausforderungen unserer Zeit – von der Ressourcenknappheit über die Klimakrise, vom Verlust der Artenvielfalt bis hin zur größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich – Folgen des Kapitalismus sind und nur ganzheitlich und systemisch zu lösen sind."*

Diese Organisationen stehen kulturell eher Unternehmen, teils start-ups näher. Sie experimentieren mit neuen Organisationsformen und Praktiken der Zusammenarbeit.

d Commons oder Gemeinschaften (als Verb)

Von Commons spricht, wer eine kollektive Form des Wirtschaftens anstrebt. Daher treffen die Begriffe Commoning oder Gemeinschaften, die den Vollzug und nicht das Ergebnis in den Mittelpunkt stellen, treffender. Denn Wirtschaften bedeutet hier, die gemeinsame Grundlage zur Bedürfnisbefriedigung schaffen und halten und auch die entsprechenden Güter zu produzieren. Diese Form des Wirtschaftens und Handelns erfordert es, einige basale Gewohnheiten des modern-individualistisch-kapitalistisch geprägten Menschen zu verschieben.

  1. Wirtschaften und Produktion folgt in dieser Perspektive nicht einer Tauschlogik, die auf einer "unsichtbaren Hand" und damit den selbstregulierenden Kräften des Marktes oder planend-steuernden staatlichen Interventionen beruht. Anstelle der Tauschlogik, die eine Konkurrenzbeziehung in Bezug auf knappe Ressourcen darstellt und die künstlich Nachfrage schafft, steht die Bedürfnisorientierung, in der sich die Produktion nach aktuellen Bedürfnissen richtet. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die globale Hegemonie neoliberalen Wirtschaftens an drei Probleme produziert hat und diese auch nicht aus sich heraus lösen kann: die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlage durch Ressourcenausbeute und Verschmutzung, die fehlende Integrationsfähigkeit moderner Gesellschaft sowie, damit verbunden, die Vereinzelung und der Sinnverlust auf individueller Ebene.
    Grundlegend für das bedürfnisorientierte Wirtschaften sind zwei Beziehungen: Einerseits die Beziehung zu sich selbst und die Beziehung zu Anderen.
  2. Die Beziehung zu Anderen ist durch das spezifische Setting der Sozialisation geprägt. Konkurrenz, die sich auch in einer Leistungsorientierung widerspiegelt, ist eine Antwort auf das Recht des individuellen Verbrauchs knapper Güter. Die allgemeine Anerkennung von Leistungsgerechtigkeit ist eine Grundlage für das dauerhafte Funktionieren einer verteilungsungerechten Gesellschaft. Es resultiert eine "jeder ist seines Glückes Schmieds"-Logik, die allgemein als Beziehungsgrundlage zu Begegnungen mit anderen Menschen (bzw. Alltagsinteraktionen beim Bäcker) wird. Diese ist zudem durch eine funktionale Logik (die Person soll für mich XY erledigen und ich gebe ihm dafür YZ) geprägt. Persönliche Begegnungen sind nur außerhalb dieser Logik denkbar. Deswegen bedeutet Commoning auch grundlegend eine andere Form der Beziehung zu Menschen, die nicht auf einer um-zu-Logik beruht, sondern auf dem Austausch und dem Aushandeln realer Bedürfnisse.
  3. Die Beziehung zu sich selbst meint in Kontakt zu seinen eigenen Bedürfnisse zu sein. Was brauche ich gerade (wirklich) und wie wichtig sind die eigenen Bedürfnisse in Relation zu denen der Anderen? Es bedeutet also auch auch, das Aushandeln der eigenen Bedürfnisse, was in einer modern-individualistisch-kapitalistischen Ordnung über eine einfache Marktentscheidung aus den Beziehungen ausgelagert wird: "Was ich mir leisten kann ist rechtens".

Der zentrale Bruch dieser Form des Wirtschaftens ist die Anerkennung und der Aushandlung der gegenseitigen Abhängigkeit. Die große individuelle Herausforderung ist, sich der dadurch nötigen Verantwortung zu stellen und daraus resultierend notwendige Abhängigkeit auszuhalten und zu gestalten. Dabei ist die Grenze zwischen eigenen individuellen Bedürfnissen und denen der Anderen abzuwägen, ohne eine Seite dominieren zu lassen. Diese Form der Kooperationsbeziehung ist für individualistische Prägungen die große Lernaufgabe.

3 Die andere Seite: Community Capitalism

Community Kapitalismus (2021): Silke van Dyk, Tine Haubner (Habmurger Edition)
Silke von Dyk und Tine Haubner legen eine kritische Betrachtung von gemeinnütziger, dabei vor allem Cummunity gestützter unentgeltlicher Arbeit, vor. Sie zeigen, dass es in Politik und Verwaltung seit den 2000er Jahre die zunehmende Tendenz gibt, das anfangs beschriebene Mangelgefühl für die reguläre Versorgung mit einzurechnen bzw. dafür nutzbar zu machen. Unentgeltliche Arbeit, das klassische Ehrenamt, wird in die Versorgungsleistungen des Wohlfahrtsstaates eingegliedert, ersetzt an manchen Stellen sogar die professionellen Angebote bzw. füllt Lücken aus, die von den regulären wohlfahrtsstaatlichen Leistungsanbietern nicht gesichert werden.

Die Autorinnen sehen drei diskursive Stränge, die das Erstarken und Nutzbarmachen unbezahlter Arbeit im Rahmen der regulären wohlfahrtsstaatlichen Leistungen vorbereitet haben. So gab es in den 1970er Jahren mit dem Aufkommen der Neuen Sozialen Bewegungen das Bestreben, die anonymen und "Normalitätsmuster des fordistisch-keynesianischen Wohlfahrtsstaates" aufzueichen und Bürgernäher, Heterogner und weniger bürokratisch zu gestalten. In den 80er Jahren wurden die vielfältigen Formen ehrenamtlichen Engagements als Chance entdeckt, die sinkende Integrationskraft des Arbeitsmarktes auszugleichen, also sowohl (Erwerbs-) Arbeitslosen und Frühverrenteten eine "sinnvolle Beschäftsigungsalternative" zu bieten (S. 43). In den 90er Jahren wird dann das ehrenamtliche Engagement auch als ertragreiche ökonomische Ressource erkannt.

Die Autorinnen lokalisieren drei konkrete Strategien, die auf die Zunahme und Integration in die regulären Hilfestrukturen abzielen (S. 45ff.):

  1. die moralische Aufwertung von Gemeinschaftsbezügen und die Aufforderung zum gesellschaftlichen Engagement,
  2. materielle Förderprogramme und Policy-Instrumente (wie die Erhöhung der Ehrenamtspauschalen), sowie
  3. durch eine Politik des Unterlassens, wodurch Läcken in der Infrastruktur der Daseinsvorsorge entstehen, die im Anschluss von engagierten Bürgern geschlossen werden.

Engagement - so what?

Was für ein Problem gibt es bei der Steigerung ehrenamtlichen Engagements und damit verbunden auch der Stärkung von zwischenmenschlichen Bezügen? Die Autor:innen sagen nicht, dass es grundsätzlich schlecht ist, verweisen aber auf die andere Seite der Medaile, die ich hier in Kürze wiedergebe (91ff.):

  • Engagement - zwischen Freiwilligkeit und Substitution von Angeboten (95ff.): die Grenze zwischen "gutem" und "schlechten" Engagement verläuft hier entlang der Frage, ob die unentgeltliche Arbeit ein zusätzliches Angebot schafft, oder ob damit regeuläre Stellen kompensiert werden. Dazu gehört auch die Frage, ob die Arbeit überfordernd ist für die Freiwilligen ist.
  • Empowerment zur Carearbeit: Die Autorinnen beschreiben eine Umdeutung ehrenamtlichen Engagements. Während in den 70er Jahren die freiwillige Arbeit im Sinne des Empowerments stand und das Ziel der eigenen Verwirklichung stand, beobachten sie eine Umdeutung und Eingliederung in bestehende, regulären Hilfsangebote.
  • Deprofessionalisierung und Entwertung: Gerade am Beispiel der Integration ehrenamtlicher Hilfe in die Pflegeversorgung verweisen die Autorinnen auf die Gefahr, dass damit eine Entwertung des Berufszweiges einhergehen kann. Da die Grenzen zwischen Profession und Unterstützung in der Praxis nicht immer eingehalten wird und nach Außen zudem der Eindruck vermittelt wird, dass Ungelernte, sofern sie denn nur genug Hilfsbereitschaft mitbringen, die gleichen Tätigkeiten vollziehen können, wie die gelernten, teils akademisch geschulten Fachkräfte.
  • Prekäre Hilfen und labile Netze: Die Autorinnen auf den grundsätzlichen Unterschied zwischen Unterstützung, die auf rechtlicher Zusicherung besteht und solcher, die durch Freiwilligkeit und der Grundlage persönlicher Beziehungen fußt. Letztere bringt, wieder am Beispiel der Pflege, die Unterstützten in eine Abhängigkeitsposition zu denjenigen, die ihre Arbeit investieren. Sie sind damit gezwungen, auch das Wohl der Hilfebringenden Personen mit dem eigenen Abzuwägen, was zu Einbußungen bei den unterstützenden Leistungen führen kann. Zudem sind Leistungen auf Freiwilligkeit fragiler, heißt anfälliger für die legitimen Ansprüche der Hilfegebenden, bspw. im Falle von Urlaub oder spontanen Absagen.

Die Arbeit von van Dyk und Haubner wollte ich in diesem Kontext kurz vorgestellt haben, da sie die Entwicklungen zur neuen Communitybasierung und von ehrenamtlicher Arbeit differenziert mit Blick auf die Integration in den Sozialstaat integrieren. Sie verweisen damit auf einen Rückzug oder Überforderung des Wohlfahrtssystems und auf die Gefahren der Überforderung bei denen, die versuchen, diese Lücken zu füllen.